Mein Yogaweg

Ich erzähle Dir jetzt meine Geschichte, was Yoga für mich bedeutet und was mich bewogen hat zu unterrichten.

Ich hatte ein relativ normales Leben bis Mitte 30. „Relativ“ im Sinne von im Vergleich zu anderen, ich war verheiratet, hatte einen gutbezahlten Beruf und war mehr oder weniger zufrieden. Aber im tiefsten Inneren war ich weit entfernt davon glücklich zu sein. Durch einige Jahre, in denen ich mich bereits mit Yoga, Meditation und Spiritualität beschäftigt hatte, war mir bereits bewusst, dass das Leben aus mehr besteht als aus Arbeit und Anstrengung, und ich wusste das eins vor allem fehlt: die Liebe zum Leben. Ich hatte schon gelernt meinen Körper wieder zu schätzen, von dem ich über viele Jahre völlig abgeschnitten war. Und trotzdem war ich noch in sehr vielen Bereichen weit von meinem eigentlichen Weg entfernt. Viele Ängste und unverarbeitete Erlebnisse blockierten mich in einem sehr negativen Zustand. Es folgten mehrere Zusammenbrüche, körperlich und psychisch.

Durch ein Ereignis, das mein Leben stark veränderte, fiel ich in eine Krise. Die Jahre, die folgten waren sehr hart für mich, ich musste durch eine intensive Zeit durch, in der ich rückblickend eine Reinigung erlebt habe. 

Ich war einfach kaputt, wie eine Schale, die jemand auf den Boden geworfen hat und die in 1000 Teilen am Boden lag. Und dennoch musste ich in meinem Alltag funktionieren.

In der Zeit gab es Ressourcen, auf die ich zurückgreifen konnte, die mich gestützt haben. Diese waren mein Yoga, das meinem Körper immer das gegeben hat, was er brauchte. In dieser Zeit vor allem eine tiefe Verwurzlung, Erdung und einfach nur Ruhe und Entspannung. Außerdem habe ich sehr viele Gespräche geführt, habe sehr viele Heiler und Coaches besucht und habe mir auf vielen Ebenen Hilfe gesucht. 

Irgendwann ging es aufwärts, Schritt für Schritt. Etwas in mir wurde stärker. Ich lernte das Leben anzunehmen wie es ist, mit all seinen Höhen und Tiefen. Und in mir wuchs der Wunsch danach der Welt meine Sicht aufs Leben näher zu bringen, zu zeigen, dass man es schaffen kann sich selbst zu heilen, egal in wie viele Teile die Schale zerbrochen ist. Sich selbst zu befreien aus selbst erschaffenen Gefängnissen, die das eigene Potential blockieren. Und dass es eben nicht drum geht zu funktionieren, sondern man selbst zu sein, so wie man eben ist. 

Jetzt geht es mir sehr gut. Ich gehe MEINEN Weg, ich lebe meine Weiblichkeit, genieße das Leben und habe Freude an meinem Sein. Auf einer tieferen Ebene als jemals zuvor. 

In meinem Heilungsweg war Yoga immer ein wesentlicher Grundpfeiler, denn auf der körperlichen Ebene materialisiert sich die Seele. In einem gesunden Körper wohnt auch eine gesunder Geist, dieser Spruch ist einfach wahr. 

Je besser es dem Körper geht, desto besser ist er in der Lage mit den Begebenheiten des Lebens umzugehen. Vor allem die Yogatherapie schafft es, körperliche und seelische Blockaden aufzulösen und damit Potentiale freizulegen.

Meinen Erfahrungsschatz möchte ich gerne teilen, mein Wissen zur Verfügung stellen. Ich freue mich wenn ich Dir dabei helfen kann wieder mehr zu Dir zurückzufinden.